
Sie ist jung, sie ist schön und erfolgreich, weil sie die beiden ersten Attribute gern umgeht. Erst auf die Rolle der attraktiven Begleiterin festgelegt, zeigte sie bald, daß sie mehr will und vor allem: viel mehr kann. Schon in "Gottes Werk und Teufels Beitrag" (1999) bewies Charlize Theron, 30, daß ihr Klischees nicht ausreichen. Was sie reizt, ist das Spiel mit Vorurteilen wie in "Head in the Clouds" (2004). Aus Schlagworten werden komplexe Charaktere. Als Serienmörderin gelang ihr mit "Monster" (2003) ein Meisterstück, das mit dem Oscar prämiert wurde. Daß sie sich mit einem nicht zufriedengeben muß, offenbart "North Country" (2005).
Kategorie: Film International
Laudator: Thomas Kretschmann