Kalenberg, Paula

Eigentlich reicht eine einzige Arbeitsprobe, um Paula Kalenberg auf den Olymp des Schauspiels zu berufen. Die Schiller-Verfilmung "Kabale und Liebe" beispielsweise, in der sie bereits 2005 mit unnachahmlichem Liebreiz und Hingabe für Sprache begeisterte. Das Atomkraft-Drama "Die Wolke", in dem sie 2006 an ihre psychischen und körperlichen Grenzen ging. Oder das Fantasy-Abenteuer "Krabat", in dem sie das Kinopublikum 2008 mit ihrer Verwandlungskunst verzauberte. Paula Kalenberg ist gerade mal 22 Jahre alt und gehört schon jetzt zu den Qualitätsgaranten im deutschen Film. Wo Kalenberg draufsteht, das kann nicht schlecht sein. Sie selbst bildet sich auf ihren Erfolg nichts ein, übt sich gern in persönlichem Understatement – und strickt am Drehort. Kollegen bezeichnen sie als Naturtalent, sie sich als Glückskind. Wir sagen: Sie ist ein Glücksfall. Paula Kalenberg wird die Zukunft von Kino und Fernsehen mitbestimmen.

Foto: © Arne Weychardt für HÖRZU

Kategorie: "Lilli Palmer & Curd Jürgens-Gedächtniskamera"
Laudator:

2010-2019

Weiter
2005DIE GOLDENE KAMERA
2010-2019
(Abb. Verleihung 2010)

2000-2009

Weiter
2005DIE GOLDENE KAMERA
2000-2009
(Abb. Verleihung 2005)

1990-1999

Weiter
1995DIE GOLDENE KAMERA
1990-1999
(Abb. Verleihung 1995)

1980-1989

Weiter
1985DIE GOLDENE KAMERA
1980-1989
(Abb. Verleihung 1985)

1970-1979

Weiter
1975DIE GOLDENE KAMERA
1970-1979
(Abb. Verleihung 1975)

1965-1969

Weiter
1965DIE GOLDENE KAMERA
1965-1969
(Abb. Verleihung 1965)